Die Rechtsgebiete

 

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Wer seine Angelegenheiten aufgrund eines Gebrechens nicht mehr selbst erledigen kann, erhält vom Betreuungsgericht einen Betreuer. Der Betreuer ist eine Amtsperson, die den Betreuten in dem ihm zugewiesenen Aufgabenkreis im Rechtsverkehr vertritt. Die hierbei anfallenden Betreuungskosten werden aus dem Vermögen des Betreuten bestritten.

Wer verhindern will, dass er bei nachlassenden Kräften einen Betreuer an die Seite gestellt bekommt, muss rechtzeitig vorsorgen. Mit der Vorsorgevollmacht kann man eine oder mehrere Personen seines Vertrauens ermächtigen, die persönlichen und vermögensrechtlichen Angelegenheiten des Vollmachtgebers zu erledigen.

Dem Bevollmächtigten kann eine Ausfertigung der Vollmacht sofort erteilt werden. Man kann die Ausfertigung aber auch zunächst noch zurückhalten. Dann ruht die Vollmacht bis zur Aushändigung durch den Vollmachtgeber.

Mit der Patientenverfügung regelt man die Frage, ob und welche ärztlichen Maßnahmen in der letzten Lebensphase gewünscht werden.